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  1. Coaching für Führungskräfte

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    Führungspositionen stellen heute immer höhere Anforderungen an diejenigen, die sie ausfüllen. Nicht nur sollen Führungskräfte ihre fachlichen Aufgaben auf höchstem Niveau erfüllen und clevere Entscheidungen für ihr Unternehmen treffen, sie müssen außerdem auf ihr Team eingehen und eine Vorbildfunktion für ihre Mitarbeiter einnehmen. Jene Aufgaben sind mit einer Reihe von Fähigkeiten verbunden, die Führungskräfte schlicht und einfach mitbringen oder entwickeln müssen. Damit werden sie oft allein gelassen. Die Folgen sind ein hoher Erwartungsdruck und emotionaler Stress, die höchst belastend für Führungspersonen werden können. Ein Coaching für Führungskräfte kann hier helfen.
     
     

    Von emotionaler Intelligenz bis zu hartem Durchsetzungsvermögen: Anforderungen an Führungskräfte heute

    Neben fachlichen Aufgaben sind es vor allem überfachliche, sog. Soft Skills wie Problemlösefähigkeiten, die Führungskräfte heute besitzen müssen. Die Berücksichtigung von verschiedenen Stakeholder-Interessen in Projektentscheidungen, effizientes Projektmanagement, bei dem alles bedacht werden soll, gute Verhandlungsführung und die effektive Organisation von Teams sind nur einige jener Fähigkeiten.
     
    Vor allem jedoch die sozialen Fähigkeiten, die erfüllt werden sollen, stellen eine wesentliche Herausforderung für viele Führungskräfte dar. Während fachliche Fähigkeiten in Schulungen oder über Lehrmaterial ausgebaut werden können, braucht es für soziale Fähigkeiten oft spezielle Trainings, mit deren Hilfe Fähigkeiten wie Kommunikationsstärke und Empathie sowie der Umgang mit emotionalen Krisen und Konfliktfällen bei Mitarbeitern gezielt erlernt werden können. Jenes vielseitiges Anforderungsprofil macht schnell klar: Eine gute Führungskraft wird man nicht über Nacht – und etwas Unterstützung ist sinnvoll.
     
     

    Fähigkeiten gezielt aufbauen: Mit dem Coaching zur erfolgreichen Führungskraft

     
    Coaching für FührungskräfteImmer mehr angehende und auch erfahrene Führungskräfte greifen daher auf Business Coachings zurück – und zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen. So nutzen viele die Chance, über ein solches Coaching ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten zu schärfen, um auf ihre Position vorbereitet zu sein oder sich schlicht und einfach zu verbessern. Im Coaching lernen sie, Situationen einzuordnen, zu bewerten und adäquat auf diese zu reagieren.
    Auch andere Herausforderungen in Führungspositionen, darunter vor allem das Selbstmanagement bei steigenden Anforderungen von außen sowie die Priorisierung von Entscheidungen und Aufgaben, werden in Coachings thematisiert.
     
    Weiter können Coachings Bewältigungsstrategien für den Umgang mit Stress vermitteln. Schließlich sind Führungskräfte oft einer großen Erwartungshaltung ausgesetzt, bei deren Nichterfüllen sie ihren Job verlieren können. Werden keine geeigneten Maßnahmen gefunden und trainiert, um mit diesem Druck umzugehen, kann sich jener Stress auf das Familienleben oder sogar die eigenen Gesundheit auswirken.
     
     

    Das richtige Programm für jeden Fall: vielseitige Coachings mit unterschiedlichen Bestandteilen

     
    Heute gibt es eine Reihe völlig unterschiedlicher Coachings für Führungskräfte. Je nachdem, welche Probleme es anzugehen gilt und was die Bedürfnisse der jeweiligen Führungskraft sind, kann das Coaching-Programm dabei variieren. Da vor allem soziale Fähigkeiten trainiert werden, werden in der Regel nach einer kurzen theoretischen Einführung klassische Situationen aus dem Geschäftsalltag simuliert und später gemeinsam reflektiert, sodass ein Gespür für die jeweils am besten geeignete Bewältigungsstrategie aufgebaut wird. Auf diese Weise kann die Führungskraft langsam Erfahrungswissen sammeln und Lösungen finden, die am ehesten zum eigenen Führungsstil passen.
     
    Jene Coachings können als Einzelcoachings oder als Gruppencoachings wahrgenommen werden. Beide Formen haben ihre Vor- und Nachteile. Vor allem sollte jedoch danach ausgewählt werden, in welchem Kontext man sich wohler fühlt. Dies kann von Person zu Person variieren. In der Regel erhält die Führungskraft zusätzlich wichtige Tipps für den Alltag und weitere Informationsmaterialien, die dabei helfen sollen, das Gelernte kontinuierlich umzusetzen. Stets variieren Methodik und Aufbau jedes Programms jedoch entsprechend des eigenen Stils des jeweiligen Coaches. Jene können allerdings direkt beim Coach im Vorfeld erfragt werden.
     
     

    Was gilt es zu beachten?

     
    Zunächst ist wichtig, für sich selbst das passende Führungskräfte-Coaching zu finden. Es hilft, dabei nicht nur vorab Informationsmaterialen zu sichten, sondern sich auch selbst gezielt Fragen zu überlegen, die dem Coaching-Anbieter gestellt werden können, damit ein klareres Bild über das jeweilige Coaching entsteht. Natürlich sollte vorher selbst ausgiebig darüber reflektiert werden, was die eigenen Wünsche und Probleme sind.
     
    Dabei ist Ehrlichkeit essentiell: Von Führungskräften wird im Unternehmen oft eine Souveränität verlangt, die keine Schwäche zulässt. Im Führungskräfte-Coaching hingegen ist es von großer Bedeutung, ehrlich zu sich selbst und zum Coach zu sein. Der offene Umgang mit den eigenen Ängsten und dem eigenen Lernbedarf ist Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Absolvieren des Programms. Ebenso wichtig ist, dass die Chemie zwischen Führungskraft und Coach stimmt. Dem Coach und seiner Herangehensweise muss schließlich vertraut werden und eine offene Kommunikation muss gewährleistet sein. Ob es zwischen beiden Parteien passt, kann ein erstes persönliches Gespräch verraten.
     
     

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  2. Business Coaching

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    Unter Business Coaching versteht man die Begleitung von einzelnen Personen oder teilweise auch Teams im Berufsleben. Man spricht auch von Karrierecoaching, Berufscoaching oder teilweise auch vom Coach for Professional Development. Es handelt sich um eine Form des Personal Coachings, die sich mit beruflichen Themen auseinandersetzt, bei der Personen wie auch beim Personal Coaching individuell beraten, unterstützt und vor allem begleitet werden. Business Coaches werden insbesondere von großen Unternehmen angeheuert, um Führungskräfte und Manager zu coachen, allerdings steht das Business Coaching auch anderen Angestellten sowie Freiberuflern und Selbständigen offen, die beruflich wachsen und sich in bestimmten Bereichen weiterentwickeln wollen.
     
    Coaching für BusinessÜbergeordnetes Ziel ist es, Menschen bei ihren Entwicklungs- und Veränderungsprozessen zu unterstützen; beim Business Coaching findet diese Begleitung im Rahmen der beruflichen Entwicklung statt. Konkrete Ziele können beispielsweise sein, die Effizienz und Leistungsfähigkeit einer Führungskraft zu steigern, das eigene Potenzial besser auszuschöpfen oder die Motivation des Coachees zu erhöhen.
     
     

    Klassische Themenbereiche sind folgende:

     
    – Begleitung von wichtigen Firmenentscheidungen und -veränderungen,
    – Karriereplanung, Umschulung, Neuorientierung oder auch berufliche Weiterentwicklung,
    – Burn-out-Prophylaxe und Work-Life-Balance,
    – Konflikt- und Lösungsmanagement,
    – Führungsaufgaben und Führungskompetenzen erlernen und festigen.
     
    Es ist zu betonen, dass Business Coachings zwar häufig in Krisensituationen eingesetzt werden, wenn ein Unternehmen beispielsweise mit nahezu unlösbaren Konflikten zu kämpfen hat. Allerdings wird Business Coaching vermehrt auch eingesetzt, um Krisen und Konflikten vorzubeugen. Noch bevor eine Person Probleme lösen muss oder es zu Schwierigkeiten im Unternehmen kommt, können Konflikte mit dem richtigen Coaching zuvor gelöst werden und der Coachee kann ausgeglichener, zufriedener und leistungsfähiger sein.
     
     

    Methoden beim Business-Coaching

     
    Im Gegensatz zum Training, Mentoring und Consulting werden beim Coaching keine Lösungsansätze vorgeschlagen, sondern der Coachee wird in seinem Entwicklungsprozess vom Coach geführt. Der Fokus liegt auf der Begleitung der Person. Es werden keine Trainings oder konkrete Lösungsvorschläge geliefert, sondern die Person wird prozessorientiert, lösungsorientiert und systemisch in ihrer Entwicklung begleitet, um selbst Lösungen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Gemeinsam nähern sich beide mithilfe verschiedener Methoden den Zielen des Coachees an. Praktische Methoden können beispielsweise gezielte Fragestellungen, Brainstormings und der Einsatz verschiedener Kreativitätstechniken sein, um den Coachee zum Denken anzuregen und ihn dazu zu bringen, selbst Lösungen oder Ideen für seine individuelle Situation zu finden.
     
     

    Was macht einen guten Coach aus?

     
    Zunächst einmal hängt eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Coach und Coachee von der Beziehung zueinander ab. Der Erfolg des Coachings wird von der Harmonie und Vertrauen der beiden Personen bestimmt. Außerdem braucht der Coach methodisches und prozessbezogenes Wissen, damit er mit seinem Coachee nicht nur eine positive Beziehung aufbauen kann, sondern auch die Kompetenz hat, die richtigen Methoden und Ressourcen anzuwenden.
    Außerdem ist es im Bereich des Business Coachings von Vorteil, auch wenn der Coach seinen Coachee im Businessbereich generell nicht fachlich begleitet, dass der Coach fundierte Kenntnisse in Organisation, Führung, Kommunikation und Personenmanagement hat, damit er Verhaltensweisen und Entscheidungen seines Coachees besser nachvollziehen und ihn mit entsprechendem Wissen auf Augenhöhe begegnen und schließlich auch coachen kann.
     
    Ein Business Coach kann zu neuer Motivation verhelfen, dazu beitragen, das Unternehmensklima zu verbessern, scheinbar unlösbare Probleme zu lösen, das eigene Potenzial voll auszuschöpfen, die eigene Effizienz zu steigern, sich selbst besser kennenzulernen und sich auf die eigenen Stärken zu fokussieren. Außerdem kann ein Coach zu besserem Erfolg verhelfen, im Beruf wie im privaten Bereich, unter der Voraussetzung, dass der Coachee offen und entschlossen ist, an seiner persönlichen Entwicklung zu arbeiten.
     
     

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  3. Methoden der Verhaltenstherapie

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    Die Verhaltenstherapie kommt zur Behandlung psychischer und psychosomatischer Leiden zum Einsatz. Grundsätzlich basiert sie auf der Annahme, dass Verhalten erlernt sei und entsprechend auch verlernt (oder abgeändert) werden kann. So ergibt sich, dass viele Leiden durch eine Konditionierung zu bessern sind.
     
    Ausschlaggebend ist, dass Verhalten aufgrund dessen erlernt sei, dass ein Reiz den Organismus zu einer Reaktion verleitet. Eine genaue Analyse dieser Reaktionen auf Reize lässt dann ein Arbeiten an diesem Verhalten zu. Dabei kommt auch zum Tragen, wie der Betroffene sich ansonsten verhält, wie er sich fühlt und was er denkt. Diese Ressourcen werden im Therapieverlauf nutzbar gemacht, um dem Betroffenen zu helfen.
     
    Während die Verhaltenstherapie stets die Idee der klassischen Konditionierung verfolgt, gibt es verschiedene Therapiemodelle. Das ausgewählte Modell hängt von der Persönlichkeit des Patienten, dem Ziel der Therapie und den Rahmenbedingungen ab. Es gibt auch Mischformen, Therapiemodelle unter Einbezug anderer Lösungs- und Herangehensansätze und vieles mehr.
     
    Methoden der VerhaltenstherapieDie Verhaltenstherapie findet u. a. Anwendung bei Depressionen, Angststörungen, Abhängigkeiten, Essstörungen, affektiven Störungen und Zwangsstörungen u. v. m.. Darüber hinaus lassen sich mit ihr auch körperliche Leiden, die einen psychischen Auslöser haben, behandeln.
     
    Am Anfang einer jeden Behandlung steht dabei die Analyse des Problems und des Patienten. Ausgehend davon werden Behandlungsziele erarbeitet, die schrittweise – über die verschiedenen Verhaltenstherapiemodelle – erreicht werden sollen.
     
    Die Methoden unterscheiden sich in ihren Ansätzen. So kann man etwa das Konfrontationsverfahren, das operante Verfahren, die multimodale Therapie und die Therapie über kognitive Ansätze unterscheiden. In den einzelnen Methoden verbergen sich zudem genau definierte, einzelne Therapiemethoden, die in den meisten Fällen einem Modell folgen.
     
     

    Konfrontationsverfahren

     
    Bei psychischen Leiden, die durch einen konkreten Reiz ausgelöst werden (also vor allem bei Angststörungen und Zwangsstörungen), kann eine Konfrontationstherapie wirksam sein. Sie besteht darin, dass der Betroffene erlernt, mit diesem Reiz besser umzugehen. Hierfür wird er mit ihm konfrontiert, was schrittweise, kontrolliert und ohne die Möglichkeit einer echten Gefahr für ihn, realisiert werden kann. Durch die Exposition wird dem Patienten eine Betrachtung des vermeintlich unangenehmen Reizes nahegelegt. Er kann dabei neue Erkenntnisse über diesen Reiz gewinnen und zu einer anderen Bewertung finden.
     
    Der ausschlaggebende Reiz kann dabei in vivo (also körperlich vorhanden) oder in sensu (gedanklich) an den Patienten herangeführt werden. Das Ziel einer Behandlung per Konfrontationstherapie ist immer, dass der Patient durch eine Desensibilisierung oder eine Neubewertung des Reizes dazu befähigt wird, den Reiz zu ertragen.
     
     

    Operante Verfahren

     
    Operante Verfahren arbeiten über die Modifikation von Verhalten mittels Reizen. Positives Verhalten soll gefördert, negatives Verhalten soll verringert werden. Hierfür wird das positive Verhalten, welches auf Reizen beruht, beispielsweise durch die Zuführung eben jener Reizen verstärkt. Es kann auch das positive Verhalten dadurch verstärkt werden, dass die Menge an nötigen Reizen erfolgreich reduziert wird.
     
    Außerdem sollen auch negative Verhaltensweise geändert oder eliminiert werden. Dies kann über indirekte Bestrafung oder über eine Löschung geschehen. Bei der Löschung werden Reize, die das negative Verhalten verstärken würden, entzogen. Zudem wird das negative Verhalten ignoriert.
     
    Das operante Verfahren arbeitet dabei mit Verhaltensweisen, die im Patienten bereits angelegt sind. Für abgebaute negative Verhaltensweisen muss eine Alternative gefunden werden. Positive Verhaltensweisen sollen so weit gestärkt werden, dass sie auch ohne bzw. mit sehr wenig Schlüsselreizen ausgelöst werden können.
     
    Es stehen hierfür sehr viele unterschiedliche Wege zur Verfügung, die etwa im genauen Formulieren von Zielen oder in einer Form von gezieltem Training bestehen können.
     
    Diese Therapieform kann beispielsweise bei Personen mit abnormen (geschädigtem) Gehirn, bei Kindern und bei Schizophrenien Anwendung finden.
     
     

    Multimodale Therapie

     
    Die multimodale Therapie arbeitet mit der Eigenwahrnehmung und dem emotionalen Erleben des Patienten. Es handelt sich im weitesten Sinne um eine Therapieform, die durch Erlebnisse gestützt wird. Hierfür kommen Körperübungen, Entspannungsübungen, Wahrnehmungsübungen usw. zum Einsatz. Dadurch wird dem Patienten ein besserer Blick auf sich selbst und seine Reaktionen gegeben.
     
    Die Multimodale Therapie findet etwa bei psychosomatisch bedingten Leiden und posttraumatischen Störungen Einsatz.
     
     

    Kognitive Verfahren

     
    Kognitive Verfahren stützen sich auf die Annahme, dass das Individuum Informationen stets interpretiert und einordnet. Hieraus generiert sich erlerntes Verhalten. So kann es vorkommen, dass Informationen falsch (oder unzureichend genau) eingeordnet werden, was wiederum in der Konsequenz zu Fehlschlüssen – und damit zu ungünstigem Verhalten – führt. Diese Betrachtungen von Sachverhalten lassen sich zudem nicht nur auf Fehlschlüsse zurückführen, sondern gelegentlich auch auf das Unvermögen, ein Problem zu lösen, oder auf eine inkorrekte Selbsteinschätzung.
     
    Es geht bei dieser Therapieform darum, das Denkmuster des Patienten nachhaltig zu ändern. Dies gelingt darüber, dass er versteht, dass es diese Interpretationen und Einordnungen von Informationen gibt, dass sie einer Überprüfung bedürfen und dass irrationale oder unangemessene Schlussfolgerungen korrigiert werden können.
    Abschließend geht es darum, die korrigierten Einstellungen in das Verhalten zu überführen.
     
    Diese Therapiemethode findet vor allem bei Depressionen, Essstörungen und Phobien Anwendung.

     
     

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  4. Selbsthilfe in der Kognitiven Verhaltenstherapie

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    Was kann die kognitive Verhaltenstherapie wirken?

     
    Die kognitive Verhaltenstherapie hat sich längst als anerkannte Form der Psychotherapie etabliert. Sie ist eine problemorientierte Strategie, in der sich kognitive Therapie und Verhaltenstherapie vereinen. Welche Therapieform im individuellen Fall angezeigt ist, hängt immer vom Krankheitsbild ab. Grundsätzlich geht jede Therapie von der gleichen Grundannahme aus: Gedanken, Gefühle und Verhalten sind eng miteinander verknüpft und können unser Befinden erheblich beeinflussen.
     
    Erst wenn das Muster durchbrochen wird, kann Besserung eintreten. Die kognitive Therapie hilft dabei, falsche Überzeugungen, die zu gesundheitlichen Einschränkungen geführt haben, aufzudecken und zu verändern. Nicht immer ist es die Situation selbst, die uns Stress macht. Sehr häufig sind es die Meinungen und Bewertungen, die wir ihr beimessen. Einen Vorfall negativ zu bewerten, bloß weil man in der Vergangenheit Ähnliches mit negativen Folgen erlebt hat, ist sehr verbreitet und schädlich. Gerne werden die Schlüsse verallgemeinert und auf ähnliche Situationen übertragen. Diese Übergeneralisierung ist eine verzerrte Wahrnehmung, die zu Stress führt, selbst wenn die Ausgangssituation durchaus anders und positiv hätte gedeutet werden können.
     
     

    Wann wird die kognitive Verhaltenstherapie angewandt?

     
    Verhaltenstherapie SelbsthilfeDie KVT kann bei Depressionen und Angstzuständen sehr hilfreich sein. Bei der Behandlung einer Angststörung beispielsweise besteht ein Teil der Therapie darin, neue, den inneren Ausgleich fördernde Verhaltensweisen zu erlernen. Mit bewusster Atmung kann die eigene Angst ausgebremst werden, denn der Patient konzentriert sich nicht mehr auf die Angst auslösende Situation.
     
    In einer Verhaltenstherapie wird außerdem aufgedeckt, ob sich der Patient bestimmte Verhaltensweisen angeeignet hat, die ihm das Leben schwer machen und auch gesundheitliche Probleme bereiten. Wer zu depressiver Verstimmung neigt, zieht sich zurück und gibt häufig seine Hobbys und soziale Kontakte auf. Das führt nur zu einer Verschlimmerung der Depression. Wird dieser Teufelskreis aufgedeckt, lernt der Patient nach und nach, wieder aktiv zu sein.
     
     

    Selbsthilfe in der Verhaltenstherapie

     
    Schon Gedankengänge können negative Gefühle auslösen. Wohl jeder hat es einmal erlebt, dass sein Puls ansteigt, wenn er an eine unangenehme Person gedacht hat. Es wäre allemal besser, wenn der Puls normal bliebe. Damit das gelingt, ist Coaching sehr hilfreich, denn die Veränderung von Einstellungen ist kaum ohne fremde Unterstützung möglich.
     
    Schädliche Gedanken durch gute zu ersetzen, ist für alle Lebenssituationen nützlich, besonders jedoch, wenn sich bereits ein Krankheitsbild zeigt. Durch praktische Übungen lernt der Klient, negative Selbstprophezeiungen in positive umzuwandeln. Dabei denkt er sich in eine belastende Alltagssituation und lenkt seine Aufmerksamkeit auf alle Gedanken, die ihm dabei durch den Kopf gehen.
     
    Welche Gefühle kommen mit diesem Gedanken hoch? Nun konzentriert er sich darauf, was in einer solchen Situation hilfreich wäre. Ein derartiger Gedanke sollte möglichst konkret formuliert werden. Was würde der Klient selbst seiner besten Freundin/dem besten Freund raten, wenn ihr/ihm ein solcher Gedanke durch den Kopf ginge?
     
    Nun muss der Klient genau beobachten, welche Gefühle der neue, positive Gedanke auslöst. Je häufiger geübt wird, desto leichter etablieren sich positive Gedanken und Verhaltensmuster.
     
     

    Coaching befähigt Sie zu selbstbestimmter Problemlösung

     
    Damit die Selbsthilfe auf fruchtbaren Boden fällt, ist individuelles Coaching sinnvoll. Wenn wir alleine, ohne richtige Anleitung üben, fallen wir schnell in alte Verhaltensmuster zurück. Nur durch regelmäßige, aufeinander aufbauende Übungen kann die Selbsthilfe in der Verhaltenstherapie gelingen.
     
    Sowohl therapeutische Sitzungen als auch Beratungsgespräche in der kognitiven Verhaltenstherapie sind lösungsorientiert aufgebaut und auf ihre Anwendbarkeit überprüft. Als erfahrener Coach unterstütze ich Sie dabei, hilfreiche Gedanken im Alltag aufzubauen. Ich gebe Ihnen nützliche Empfehlungen, wie Sie mit belastenden Situationen besser umgehen können. So werden Sie sich Ihrer positiven Ressourcen bewusst und können sich künftig selbst konkrete Lösungen für schwierige Situationen überlegen.
     
    Eine solche Situation aus eigener Kraft bewältigt zu haben, stärkt das Selbstbewusstsein und beflügelt. Verhaltensänderung durch diese Form der Verhaltenstherapie ist ein wichtiger Schritt zu mehr psychischer und körperlicher Gesundheit.
     
     

    Kostenloses Erstgespäch in Kölner Praxis

     
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  5. Verhaltenstherapie bei einer Depression

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    Depressionen sind in der Gesellschaft allgegenwärtig und es wird zwischen unterschiedlichen Formen einer Depression unterschieden. Manche Depressionen sind situationsbedingt und sie lösen sich mit der Veränderung der Situation auf. Andere Formen sind saisonabhängig- so sind sie z.B. auf Lichtmangel zurückzuführen. Alle Depressionsformen können mit einer Verhaltenstherapie behandelt werden.
     
     

    Was ist eine kognitive Verhaltenstherapie? Wie funktioniert sie?

     
    Die kognitive Verhaltenstherapie stellt ein psychologisches Behandlungsverfahren dar, das bei Depressionen mit oder ohne weitere Störungen mit großem Erfolg angewendet werden kann. Ausführende sind dabei ausgebildete Psychotherapeuten oder Psychologen. Ob der Patient in Einzel- oder Gruppentherapie kommt, entscheidet seine Situation.
     
    Normalerweise wird eine kognitive Verhaltenstherapie in 25 bis 45 zeitnah beieinander liegenden Sitzungen durchgeführt. Bei stationär durchgeführten Verhaltenstherapien treten die Betroffenen 4-5 Mal wöchentlich zur Therapiesitzungen an. Bei ambulanter Verhaltenstherapie wird anfangs ca. einmal wöchentlich eine Sitzung anberaumt, anschließend einmal alle 2 Woche u.s.w. mit auslaufendem Charakter, um den Patienten zu stärken und mehr Trainingsmomente im Alltag wahrnehmen zu können. Ziel der therapeutischen Intervention ist die Wahrnehmung und Beeinflussung negativer Gedankengänge (Kognitionen). Werden die zugrunde liegenden Überzeugungen, Glaubenssätze und Haltungen verändert, kann die Depression erfolgreich behandelt werden. Grundlegend ist die aktive Bereitschaft des Patienten zur Mitarbeit.
     
    Verhaltenstherapie bei DepressionenZu den Grundzügen einer kognitiven Verhaltenstherapie gehört die Festlegung der Therapieziele. Es wird erklärt, was eine Depression ist, wie sie funktioniert und behandelt werden kann. Der Patient wird aufgefordert, sich selbst zu beobachten und  bspw. ein Stimmungstagebuch zu führen. Es geht dabei um die individuelle Wahrnehmung der vorliegenden Probleme. Durch seine Protokolle kann der Betroffene Stimmungsveränderungen wahrnehmen, die im Tagesverlauf oder im Verlauf der Therapie auftreten.
     
    Eigenverantwortlichkeit und aktive Teilnahme sind ein wichtiger Bestandteil der kognitiven Verhaltenstherapie. In den Sitzungen wird die Problemspirale untersucht. Sie beginnt mit destruktiven Gedanken, denen ein Rückzug ins Schneckenhaus folgt. Gefühle der Wertlosigkeit machen sich breit. Der Betroffene funktioniert zwar nach außen hin, ist aber überfordert. Ein gemeinsam entwickelter Tagesplan soll Struktur und positives Erleben ermöglichen. Die vereinbarten Aktivitäten stellen Trainingseinheiten mit positivem Erlebnisgehalt dar.
     
    In den Sitzungen wird der Patient durch Gespräche ermutigt, Denkfehler, negative Gedankenmuster und Falschwahrnehmungen zugunsten konstruktiverer Sichtweisen zu korrigieren. Der Therapeut vermittelt den Klienten Strategien, die in Stress- oder Problemsituationen oder bei sozialen Interaktionen nützlich sind. Gegen Ende der Therapie wird der Klient an die ihm bewusst gewordenen Frühwarnzeichen depressiver Phasen erinnert. Er hat durch die kognitive Verhaltenstherapie gelernt, wie er damit umgehen kann.
     
     

    Warum ist eine Verhaltenstherapie bei einer Depression sinnvoll?

     
    Patienten mit leichten oder mittelschweren Depressionen medikamentös ruhigzustellen, erscheint angesichts der Erfolge der kognitiven Verhaltenstherapie als unangemessen. Die kognitive Verhaltenstherapie zeigt eine gute Wirkung bei Motivation und Mitarbeit. Sie erzielt ähnlich gute Erfolge wie eine medikamentöse Behandlung. Die Therapie mit Antidepressiva nimmt den Patienten aus seiner Eigenverantwortung. Sie macht ihn passiv. Inwieweit eine kognitive Verhaltenstherapie bei schweren klinischen Depressionen zusätzliche Wirkung zeigt, ist noch nicht hinreichend geklärt. Erwiesen ist jedoch, dass die kognitive Verhaltenstherapie bei atypischen Depressionen die gleiche Wirksamkeit entfaltet wie irreversible MAO-Hemmer.

    Der Unterschied zur rein medikamentösen Therapie bei Depressionen liegt in den präventiven Strategien, die einen erneuten Rückzug in die Depression verhindern können. Auch depressive Patienten, die chronisch depressiv sind oder ihre Depression trotz Verhaltenstherapie nicht ausreichend bekämpfen konnten, profitieren von den Inhalten und Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie.
     
     

    Wie hilft die Verhaltenstherapie bei einer Depression?

     
    Gemeinsam mit dem Therapeuten erkennt der Klient seine depressiven Gedankenmuster und die damit einhergehenden destruktiven Strategien. Er kann sie daher früher unterlaufen oder bewusst gegensteuern. Die kognitive Verhaltenstherapie möchte den Patienten von einer passiven Opferhaltung zur aktiven Mitwirkung bringen. In diesem Sinne leistet sie wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe.
     
     

    Warum eine Depression unbedingt behandelt werden sollte

    Depressionen sollten in jedem Schweregrad behandelt werden. Sie können durch ihre zunehmende Abwendung vom Lebendigsein bis (in schweren Fällen) in den Suizid führen. Depressionen nehmen den Betroffenen die Lebensfreude, die Eigenverantwortung und die Einsicht in die Änderbarkeit der Situation.

     

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  6. Coaching

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    Der Ursprung

     

    Der Begriff „Coaching“ kommt aus dem Ungarischen und heißt „Kutsche“. Im Englischen wird das Wort bereits seit 1556 verwendet. Die Kutsche generiert ein Bild, das die Aufgabe des Coachings treffend beschreibt: Coaching soll eine Hilfe dabei sein, um in die gewünschte Richtung zu kommen. Die Sportler benutzen das Wort „Coaching“ seit 1848 und bringen damit die psychologische Führung/Förderung von Spitzensportlern zum Ausdruck. 

     

     Wie kann Coaching Ihnen helfen?

     

    Coaching in Köln PersönlichkeitsentwicklungBeim Coaching werden Sie bei persönlichen sowie beruflichen Herausforderungen/Fragen begleitet. Hierbei ist der Unterschied zu einer Therapie, dass wir beim Coaching in die Zukunft schauen und gezielt nach Lösungen suchen. In der Psychotherapie ist es hingegen so, dass man sich von krankheitswertigen Problemen befreien und alltagsfähig/gesund funktionierend werden möchte, in dem man u.a. auch die Vergangenheit analysiert. Beim Coaching werden durch Persönlichkeits- und Kompetenztraining gezielt einzelne Situationen aufgeklärt, die dem Klienten zusetzen bzw. in denen er sich weiterentwickeln möchte. 

     

    Durch individuelle Beratung und Unterstützung wird man im Einzelsetting mit eigenen Gedanken und Handlungen konfrontiert, um Lösungen für berufliche sowie private Fragen zu findenDas Ziel dabei ist es, sich persönlich zu entwickeln und neue Kompetenzen herauszuarbeiten. Es werden Techniken sowie das Wissen um psychologische Zusammenhänge vermittelt, die dabei helfen, bspw. zwischenmenschliche Problemsituationen, ob im Betrieb oder im privaten Kontext , besser/schneller aufzulösen. 

     

    Verhaltenstherapie als Grundlage für Coaching

     

    Dem Coaching liegt die kognitive Verhaltenstherapie zugrunde. Menschen erlernen ein bestimmtes Verhalten, was wiederum bedeutet, dass der Klient ein Verhalten, das ihn nicht weiterbringt bzw. sogar belastet, verlernen kann. Das Verhalten, was irrationale, inadäquate Gefühle und Stress mit sich bringt, wird somit durch äußeres Einwirken verlernt. Die Verhaltenstherapie geht störungs- und lösungsorientiert vor. Dabei wird direkt von Symptomen und schwierigen Situationen ausgegangen, um gezielt nach Lösungen zu suchen. 

    Ich unterstütze meine Klienten dabei, ihr volles Potential entfalten zu können, wenn Sie sich neuen anspruchsvollen Herausforderungen gegenübersehen. Dazu wende ich evidenzbasierte Methoden zielgerichtet ein, um Sie an das gewünschte Ziels zu bringen.

     

    Kommt ein Coaching für Sie in Frage?

     

    Viele sind sich unsicher, ob ein Coaching für Sie in Frage kommt bzw. Sinn macht. Ähnlich einer Psychotherapie lässt sich eine solche Frage natürlich nicht pauschal beantwortet.

    Allerdings hat meine Erfahrung mir gezeigt, dass bestimmte Unsicherheiten, Fragen und Probleme immer wieder als wichtiges Lebensthema auftauchen wie zum Beispiel:
     

    • „Wie soll ich mich entscheiden? Meine Optionen haben beides: Vor- und Nachteile.“
    • „Ich möchte endlich einen Beruf, der mich erfüllt, der meine Berufung ist und für mich sinnstiftend ist.“
    • „Ich habe das Gefühl, dass mein Leben aus dem Ruder läuft und ich immer mehr den Überblick verliere.“
    • „Mein Job macht mich unglücklich, aber ich weiß nicht, wohin und was ich sonst machen will.“
    • „Ich habe das Gefühl, dass ich auf der Arbeit keine Energie mehr habe.“
    • „Mit jedem Tag fällt mir die Arbeit schwerer und ich weiß nicht, was ich dagegen machen soll.“

     

    Wenn Sie sich solche und ähnliche Fragen stellen, dann kann ein Coaching Ihnen zu einer Lösung verhelfen.

    In meiner Praxis in Köln begleite ich Sie bei dem Prozess, sich mit den Herausforderungen in Ihrem Leben aktiv zu befassen und diese so schnell und effektiv wie möglich zu bezwingen. Hierbei werden die auslösenden Faktoren sowie die individuelle Lebensgeschichte beleuchtet. 

     

    Wenn Sie weitere Fragen rund um das Thema „Coaching“ haben, rufen Sie mich gern in meiner Kölner Praxis an und ich kläre gern mit Ihnen Ihr Anliegen!

    Sie erreichen mich unter 0221 – 16811630.

  7. Wann hilft Verhaltenstherapie?

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    wann.hilftPSYCHOTHERAPIE KÖNNTE IHNEN EINE WESENTLICHE HILFE SEIN, WENN SIE EINES DIESER ZIELE HABEN BZW. EINE DIESER AUSSAGEN AUF SIE ZUTREFFEN KÖNNTE: „ICH MÖCHTE…“

     

    • selbstbewusster werden
    • lernen mit meiner Krankheit besser umzugehen
    • mich im privaten beziehungsweise persönlichen Sinne verändern und
    • mehr Klarheit sowie Kraft für die nächsten Schritte bekommen
    • mit einer schwierigen Veränderung, die sich bei mir ereignet hat, besser umgehen können
    • mich gegen Mobbing auf meiner Arbeitsstelle wehren
    • meine Situation verändern – aber wie schaffe ich das?
    • eine bessere Beziehung zu meinen Eltern/Angehörigen erreichen
    • Hilfestellung bei der Erziehung meines Kindes
    • mit meinen Aggressionen adäquat umgehen können
    • mit den Aggressionen von … adäquat umgehen können
    • an meinem beruflichen Stress/Überarbeitung etwas ändern

     

    Lesen Sie mehr zum Thema Verhaltenstherapie.

  8. Posttraumatische Belastungsstörung

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    Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Erkrankung, die als Folge eines extrem belastenden Erlebnisses entstehen kann. Typische Ereignisse, die einer PTBS vorausgehen, sind beispielsweise Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen, Kriegshandlungen oder schwere Unfälle.

     

    Jeder Mensch, der eine solche Extremsituation bewältigen muss, kann entweder direkt danach oder zeitverzögert an einer Posttraumatischen Belastungsstörung erkranken. Etwa 2 bis 7 % der Bevölkerung leidet mindestens einmal im Leben an einer PTBS. Wird die Störung früh erkannt, ist sie gut und effektiv therapierbar.

     

    Welche Symptome treten bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung auf?

     

    Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass die Symptome einer PTSB unmittelbar nach dem Trauma aber auch noch mehrere Jahre danach auftreten können.

     

    Typischerweise leiden Betroffene unter den folgenden Symptomen:

     

    • Unkontrolliertes Wiedererleben des Traumas (z. B. durch Gedanken, Gefühle, Flashbacks oder Albträume)
    • Schlafstörungen
    • Konzentrationsschwierigkeiten
    • Emotionale Stumpfheit
    • Gleichgültigkeit
    • Vermeidung von Aktivitäten, die Erinnerungen an das Erlebte hervorrufen könnten
    • Reizbarkeit
    • Schreckhaftigkeit
    • Gedächtnislücken

     

    Zusätzlich fühlen sich viele Patienten schuldig und empfinden Scham und Selbsthass. Eine PTBS führt dazu, dass das gesamte Weltbild der Betroffenen erschüttert wird, was eine normale Bewältigung des Alltags unmöglich macht. Häufig entwickeln sich Depressionen und Suchterkrankungen als Folge einer PTBS.

     

    Wie wird die PTBS handelt?

     

    Wenn eine Posttraumatische Belastungsstörung früh genug erkannt wird, ist sie durch EMDR bzw. eine traumafokussierende Psychotherapie sehr gut heilbar. Der Behandlungsplan besteht generell aus drei Stufen:

     

    • Stabilisierung, bei der die Symptome wie bspw. Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Bewältigung des Alltags behoben werden
    • Traumbearbeitung/-konfrontation, die dem Betroffenen dabei hilft, die Kontrolle über die wiederkehrenden Erinnerungen zu erlangen
    • Traumaintegration/-bewältigung, die dem Patienten dabei hilft, das Trauma zu verarbeiten und es als Teil seiner individuellen Lebensgeschichte einzuordnen

     

    In vielen Fällen profitieren Betroffene von unterstützenden Maßnahmen, wie beispielsweise Kunst- oder Musiktherapie sowie Yoga oder Ergotherapie.

  9. Funktionelle bzw. Psychosomatische Störungen

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    Häufig äußern sich psychische Probleme auch durch eine Vielzahl andauernder körperlicher Symptome, für die trotz gründlicher Untersuchungen keine medizinischen Ursachen gefunden werden konnten. In diesem Fall spricht man von einer funktionellen oder auch psychosomatischen Störung.

     

    Wie äußert sich eine funktionelle bzw. psychosomatische Störung?

     

    Die Beschwerden dieser psychisch verursachten körperlichen Störungen sind sehr vielseitig und können verschiedene Organe und Körperfunktionen betreffen.

     

    Nachfolgend finden Sie die häufigsten Symptome:

     

    • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Reizdarmsyndrom, Bauchschmerzen, Übelkeit)
    • Herz-Kreislauf-Beschwerden (z. B. Beklemmungsgefühl in der Brust, Atemnot, Herzrasen)
    • Schmerzen (z. B. Kopfschmerzen, Unterleibschmerzen, Rückenschmerzen)
    • Gestörte Sinneswahrnehmungen (z. B. Sehstörungen, Ohrgeräusche, Schwindel)
    • Beschwerden im Harntrakt (z. B. Schmerzen beim Wasserlassen, vermehrter Harndrang)

     

    Da die Symptome der Betroffenen nicht medizinisch erklärbar sind, werden sie von ihren Ärzten häufig nicht ernst genommen, was Depressionen oder Angststörungen zur Folge haben kann.

     

    Wie wird eine funktionelle bzw. psychosomatische Störung behandelt?

     

    Meistens haben Patienten schon einen langen Leidensweg hinter sich, bevor eine funktionelle oder psychosomatische Störung diagnostiziert und behandelt wird. Um die Symptome und die damit verbundenen psychischen Ursachen erfolgreich zu beheben, ist eine ganzheitliche und vor allen Dingen individuelle Therapie von Nöten. Ein wesentlicher Aspekt in der Behandlung psychosomatischer Störungen spielt die Psychotherapie, die dazu dient, seelische Konflikte oder Stresssituationen aufzugreifen und aufzuarbeiten.

     

    Zusätzlich wird die Genesung durch allgemeine Maßnahmen, wie beispielsweise eine gesunde Lebensführung (ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung, Sport u. Ä.), Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training und einer körpertherapeutischen Behandlung wie Tanztherapie oder Krankengymnastik, unterstützt.

     

    Da eine funktionelle bzw. psychosomatische Störung oft lange Zeit unentdeckt bleibt und der Körper sich an die Symptomatik „gewöhnt“, dauert es meist mehrere Monate bis die ersten Therapieerfolge zu erkennen sind.

     

  10. Burnout

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    Seit den Siebziger-Jahren wird der Begriff Burnout verwendet, um den Zustand chronischer Erschöpfung zu beschreiben. In Deutschland erleben etwa 20% aller Erwerbstätigen eine leicht bis stark ausgeprägte Burnout-Symptomatik, die von den Anforderungen im Beruf, aber auch von hohen Erwartungen des sozialen Umfelds hervorgerufen werden.

     

    Wie wird das Burnout-Syndrom erkannt?

     

    Jemand, der unter dem Zustand des Ausgebranntseins leidet, zeigt oft eine Kombination mehrerer Symptome, die alle auf eine Überbelastung zurückzuführen sind. Dazu gehören körperliche Leiden, wie beispielsweise wiederkehrenden Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten. Aber auch psychische Symptome, wie Schlafstörungen, ein Gefühl innerer Leere und depressive Denkmuster können Anzeichen für ein Burnout sein. Die Vielzahl der unspezifischen und situationsbedingten Symptome macht es nicht immer einfach ein Burnout eindeutig zu diagnostizieren.

     

    Wer allerdings dauerhaft und ohne ersichtliche Ursache mindestens drei der folgenden Symptome aufweist, steht womöglich am Anfang eines Burnout-Syndrom:

     

    • tägliches Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung
    • Schlafstörungen
    • erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten
    • häufige Kopfschmerzen
    • Rückenschmerzen
    • Schwindelgefühl
    • Magen-Darm-Beschwerden
    • erhöhte Aggressivität
    • stark verminderte Leistungsfähigkeit
    • Appetitlosigkeit oder Fressattacken
    • erhöhter Konsum von Rauschmitteln (z. B. Alkohol, Nikotin)
    • Stimmungsschwankungen
    • Gefühl von innerer Leere
    • Lustlosigkeit
    • Schuldgefühle
    • Gefühl des Versagens
    • Konzentrationsstörungen
    • Vermeidung sozialer Kontakte

     

    Je früher Sie sich mit diesen Symptomen in eine Burnout-Therapie begeben, desto einfacher und schneller finden Sie wieder zurück in ein erfülltes und glückliches Arbeits- und Privatleben.

     

    Setzen Sie sich telefonisch oder per E-Mail mit mir in Verbindung, um einen zeitnahen Beratungstermin in meiner Praxis für Psychotherapie in Köln zu vereinbaren.

     

    Wie wird ein Burnout behandelt?

     

    Das Burnout ist ein ernst zu nehmendes Syndrom, welches unbedingt und möglichst schnell professionell behandelt werden sollte. Steckt der Patient noch in der Anfangsphase des Burnouts, genügt meistens schon eine Krisenintervention oder eine kurzzeitige Therapie, bei der es vor Allem darum geht, die Fähigkeiten der Problem- und Konfliktlösung zu verbessern und die Grenzen der eigenen Belastbarkeit kennen und schätzen zu lernen. Zudem wird es von Patienten oft als hilfreich empfunden, wenn sie unter Anleitung verschiedene Veränderungen in ihrem Leben vornehmen. Dazu gehören beispielsweise ein Arbeitsplatzwechsel, eine Ernährungsumstellung oder auch realistische Überarbeitung der eigenen Fertigkeiten und Erwartungen.

     

    Aufgrund der Komplexität der Symptome ist die Burnout-Therapie keine Standardtherapie, sondern wird individuell an die Lebensumstände und die Persönlichkeit des Patienten angepasst. Besonders bewährt haben sich Verhaltensänderungen, wie sie gezielt durch eine Verhaltenstherapie erzielt werden können. Gerade wenn das Syndrom durch starke depressive Episoden gekennzeichnet wird, ist unter Umständen auch eine zusätzliche Behandlung mit Medikamenten hilfreich, die in Kombination mit einer Psychotherapie zur vollständigen Genesung des Patienten führen.

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