Burnout

Seit den Siebziger-Jahren wird der Begriff Burnout verwendet, um den Zustand chronischer Erschöpfung zu beschreiben. In Deutschland erleben etwa 20% aller Erwerbstätigen eine leicht bis stark ausgeprägte Burnout-Symptomatik, die von den Anforderungen im Beruf, aber auch von hohen Erwartungen des sozialen Umfelds hervorgerufen werden.

 

Wie wird das Burnout-Syndrom erkannt?

 

Jemand, der unter dem Zustand des Ausgebranntseins leidet, zeigt oft eine Kombination mehrerer Symptome, die alle auf eine Überbelastung zurückzuführen sind. Dazu gehören körperliche Leiden, wie beispielsweise wiederkehrenden Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten. Aber auch psychische Symptome, wie Schlafstörungen, ein Gefühl innerer Leere und depressive Denkmuster können Anzeichen für ein Burnout sein. Die Vielzahl der unspezifischen und situationsbedingten Symptome macht es nicht immer einfach ein Burnout eindeutig zu diagnostizieren.

 

Wer allerdings dauerhaft und ohne ersichtliche Ursache mindestens drei der folgenden Symptome aufweist, steht womöglich am Anfang eines Burnout-Syndrom:

 

  • tägliches Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten
  • häufige Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • erhöhte Aggressivität
  • stark verminderte Leistungsfähigkeit
  • Appetitlosigkeit oder Fressattacken
  • erhöhter Konsum von Rauschmitteln (z. B. Alkohol, Nikotin)
  • Stimmungsschwankungen
  • Gefühl von innerer Leere
  • Lustlosigkeit
  • Schuldgefühle
  • Gefühl des Versagens
  • Konzentrationsstörungen
  • Vermeidung sozialer Kontakte

 

Je früher Sie sich mit diesen Symptomen in eine Burnout-Therapie begeben, desto einfacher und schneller finden Sie wieder zurück in ein erfülltes und glückliches Arbeits- und Privatleben.

 

Setzen Sie sich telefonisch oder per E-Mail mit mir in Verbindung, um einen zeitnahen Beratungstermin in meiner Praxis für Psychotherapie in Köln zu vereinbaren.

 

Wie wird ein Burnout behandelt?

 

Das Burnout ist ein ernst zu nehmendes Syndrom, welches unbedingt und möglichst schnell professionell behandelt werden sollte. Steckt der Patient noch in der Anfangsphase des Burnouts, genügt meistens schon eine Krisenintervention oder eine kurzzeitige Therapie, bei der es vor Allem darum geht, die Fähigkeiten der Problem- und Konfliktlösung zu verbessern und die Grenzen der eigenen Belastbarkeit kennen und schätzen zu lernen. Zudem wird es von Patienten oft als hilfreich empfunden, wenn sie unter Anleitung verschiedene Veränderungen in ihrem Leben vornehmen. Dazu gehören beispielsweise ein Arbeitsplatzwechsel, eine Ernährungsumstellung oder auch realistische Überarbeitung der eigenen Fertigkeiten und Erwartungen.

 

Aufgrund der Komplexität der Symptome ist die Burnout-Therapie keine Standardtherapie, sondern wird individuell an die Lebensumstände und die Persönlichkeit des Patienten angepasst. Besonders bewährt haben sich Verhaltensänderungen, wie sie gezielt durch eine Verhaltenstherapie erzielt werden können. Gerade wenn das Syndrom durch starke depressive Episoden gekennzeichnet wird, ist unter Umständen auch eine zusätzliche Behandlung mit Medikamenten hilfreich, die in Kombination mit einer Psychotherapie zur vollständigen Genesung des Patienten führen.