Zwangsstörung

Der Begriff Zwangsstörung beschreibt eine psychische Störung, bei der die Betroffenen den Zwang verspüren, bestimmte Rituale, die häufig viele Stunden in Anspruch nehmen, immer wieder auszuführen. Hierbei wird zwischen Zwangshandlungen, Zwangsgedanken und Zwangsimpulsen unterschieden. Wenn die Rituale unterbrochen bzw. nicht zu Ende gebracht werden, führt das bei den Betroffenen zu großem Unbehagen. Die Zwänge werden von den Patienten selbst als sinnlos und sehr belastend empfunden.

 

Wie äußert sich eine Zwangsstörung?

 

Bei einer Zwangsstörung leiden Patienten unter sich aufdrängenden Handlungen oder Gedanken, die sich nicht aus eigener Kraft unterdrücken oder ignorieren lassen. Nicht selten tritt eine Zwangsstörung in Kombination mit einer Depression auf.

 

Die Symptome einer Zwangsstörung werden in drei Kategorien unterteilt:

 

Zwangshandlungen

 

Hier müssen bestimmte Handlungen immer wieder durchgeführt werden. Wenn Betroffene versuchen, die Rituale zu umgehen, leiden sie unter extremen Angst-, Ekel- oder auch Schuldgefühlen.

 

Zwangsgedanken

 

Zwangsgedanken sind schlimme und quälende Vorstellungen, die sich den Betroffenen unkontrolliert immer wieder aufdrängen und zu Vermeidungsverhalten führen können.

 

Zwangsimpulse

 

Hier handelt es sich um wiederkehrende Handlungsimpulse, wie zum Beispiel der Impuls, sich selbst oder einer anderen Person Schaden zufügen zu wollen. Solche Zwangsimpulse lösen bei den Betroffenen große Angst aus.

 

Die Behandlung einer Zwangsstörung

 

Eine Zwangsstörung wird am effektivsten mit einer kognitiven Verhaltenstherapie behandelt, die in schweren Fällen durch eine medikamentöse Behandlung unterstützt wird.

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